Posted on 07 Februar 2011. Tags: Amen, Anfang, Bejahung, Bewegung, Blankenese, Ebbe, Elbe, Ende, Erde, Flut, Fülle, Geist, Gezeiten, Gischt, Hier & Jetzt, Leben, Materie, Rhythmus, Sand, Schöpfung, schwingen, Synchronizität, Tod, überflüssig, vergehen, Wasser, Welle
Die Fülle des Lebens vollzieht sich im Rhythmus von Entstehen und Vergehen. Ich lebe auf einem Landstrich, der vergehen wird. Meine Fülle von heute ist mein Überflüsiges von morgen. Mein Überflüssiges von heute macht Platz für meine Fülle von morgen. Das Leben gibt und nimmt. Mein wandelndes Sein ist synchron zu Ebbe und Flut. Der Fluss, das Tal, der Berg schwingt. Die Menschen schwingen. Da ist eine einzige Bewegung und keine Trennung von Materie und Geist. Zwar vollziehe ich meine Bewegung und du deine, doch was davon ist die Gischt der nächsten Welle und was davon der aufgewühlte Sand? Wo endet die Elbe und wo fängt sie an? Wo beginnt die Küste und wo hört sie auf? Was ist Niedrigwasser und was ist Hochwasser? Die Fülle des Lebens vollzieht sich im Rhythmus von Entstehen und Vergehen. Ich lebe auf einem Landstrich, der vergehen wird. Ich bejahe meine Fülle im Hier und Jetzt. Amen.
Simone
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Posted on 22 Oktober 2010. Tags: Anfang, Ende, Fallen, Fühlen, Liebe, Loslassen, Lust, Neugeburt, Segen, Tod, Vertrauen, Zyklus
welch segen
das alte sterben
zu fühlen
das ende von lust
welch segen
das neue leben
zu fühlen
den anfang von lust
welch segen
das freie fallen
zu fühlen
den halt von vertrauen
simone meller
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Posted on 21 September 2010. Tags: Anfang, Ausdruck, Bedürfnis, Bezogenheit, Dualität, Fragen, Kommunikation, Menschenspiel
Was hätte ich zu sagen ohne die Erfahrung der Dualität? Vor allem: wem? Alles Bezogene nimmt seinen Anfang im Spiel der Teile. Wo wäre dieser Anfang ohne Dualität?
Simone Meller
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Posted on 30 Mai 2010. Tags: Abschied, Allgegenwart, Anfang, Bezogenheit, Einlassen, Ende, Geist, göttlich, Loslassen, Punkt, Schmerz, Schwere, Seele, Spiritualität, Trauer, Verlust, Welt
Du weißt nicht
von der Trauer
des Abschieds
denn sie setzt
Einlassen
voraus
Doch du weißt
vom Schmerz
der Trennung
Sich nie mehr
einlassen
wurde Gebot
So verliere
ich was
du nie
hattest
und trage
eine Trauer
mit deren
Schwere
du dich
nicht trägst
Denn eine
andere Schwere
trägst du aus
frühen Zeiten
weiter und weiter
So schauen wir
diesseits
und
jenseits
von
Bezogenheit
eine
andere Welt
Keine Welt
liegt außerhalb
dessen was man
als Gott und anders
bezeichnen kann
Kein Weg
ist unbeseelt
und ohne Geist
Alles beginnt
und endet
in einem Punkt
Ich gehe
auf diesen Punkt zu
und trauer’
um meine Welt
die in ihm verschwindet
Simone Meller
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