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1001 Wege ins Sein – das Manifest meiner Arbeit


Gegen Methoden-Fetischismus

Seit 1994 arbeite ich mit Menschen. Zunächst studienbegleitend, dann als Angestellte und seit 2003 als Freiberuflerin. Ich habe eine Fülle an Methoden kennen gelernt, ihre Vor- und ihre Nachteile erfahren. Manchmal funktionieren sie, manchmal nicht. Denn so wie jeder Mensch andere Bedürfnisse hat, unterscheiden sich auch die Notwendigkeiten einer Situation.

Ein Ziel meiner Doktorarbeit war zu zeigen, dass es einen gemeinsamen Nenner aller achtsam ausgeführten Methoden gibt, den man Selbstverwirklichung nennen kann. Aber es ist völlig egal, welches Etikett man zur Bezeichnung wählt, solange man im Auge behält, was in der Essenz zu Gesundheit, Freude und Erfolg führt. Es geht um Liebe und Wahrhaftigkeit, die Rückkehr zu unserem Sein.

Wenn du jemanden suchst, der nur nach ein, zwei von dir favorisierten Methoden arbeitet, dann wirst du mit mir nicht glücklich. Ein Markenzeichen von mir ist die situationsangemessene Auswahl von Methoden. Jede wirksame Methode verkommt zur wirkungslosen Technik, wenn sie nicht mit Achtsamkeit angewandt wird.

Gegen Dogmen jeder Art

Aus dem bisher Gesagten ergibt sich meine Abneigung gegen Dogmen jeder Art. Ich streite nicht darüber, welche Therapieschule, welche Managementmethode und welcher Organisationsentwicklungsansatz der Bessere ist, sondern freue mich über unser Wahlmöglichkeiten.

Erfahrungsbasierte und transkonfessionelle Spiritualität ist für mich bedeutsam. Zugleich mache ich einen weiten Bogen um sogenannte spirituelle Lehrer und bin bereits als Jugendliche vor der Konfirmation aus der Kirche ausgetreten.

Wann immer es möglich war, habe ich mich bei der Suche nach Hilfe und Fortbildung nicht an die Gründer von Methoden gewandt, sondern an deren Schüler, die die Dogmen bereits mit ihren eigenen Erfahrungen aufgeweicht hatten und interessiert über den Tellerrand schauten. Ich selbst bin eine vielfach Abtrünnige, die in jedem Ansatz nur das eine schätzt: nämlich den Anstoß zur Besinnung auf unser Sein.

Gegen Abhängigkeit von meiner Person

Das Ziel meiner Arbeit besteht darin, dich zu befähigen und mich überflüssig zu machen. Ich betrachte meine Aufträge als befristete Übergangshilfen. Von der ersten Minute an lege ich mein Vorgehen offen, so dass du jederzeit orientiert bist und alleine weiter arbeiten können. Zugleich kann es bei schwierigen “Brocken” hilfreich sein, sich Unterstützung zu gönnen, weil vier Augen eben mehr sehen als zwei.

In der Erfüllung meiner Aufträge lege ich großen Wert auf Transparenz und Verankerung des Gelernten in der Persönlichkeit. Ich veranschauliche meinen Kundinnen und Kunden fortlaufend, was wie und warum wirkt. Auf diese Weise entsteht dir über unsere Zusammenarbeit hinaus ein handfester Mehrwert.

Ich bin empfänglich für Lob und Kritik, aber verwehre mich gegen Idealisierung und Entwertung. Letztere sind entwicklungsbezogene Begleiterscheinungen menschlichen Miteinanders. Ich betreibe professionelle Prozessbegleitung und betrachte es als meine ethische Pflicht, konstruktiv zur Auflösung von Idealisierung und Entwertung beizutragen. Denn darin liegt ein Schlüssel zur Entfaltung von Potenzialen, als vielfacher Ausdruck unseres Seins.

Für Klarheit

Ich komme zügig und treffsicher auf den Punkt. Klarheit ist mein größtes Talent. Ich habe es in langjähriger Übung an mir selbst und anderen vertieft. Klarheit ist der Grund, warum sich Menschen von mir angezogen fühlen. Klarheit ist der Grund, warum mich manche Menschen meiden.

Klarheit ist manchmal unbequem, aber eine hilfreiche Voraussetzung für eine bewusste Wahl. Niemand erreicht seine Ziele, wenn er sich nicht über seinen Ausgangspunkt im Klaren ist. Auch im Navigationssystem muss eingegeben werden, wo man sich derzeit befindet. An jeder Wegbiegung muss man sich jeweils gegen und für eine Richtung entscheiden.

Ich habe einen Vorsprung in der erfolgreichen Auflösung von (unbewussten) intra- und interindividuellen Konflikten. Diese Vorleistung dient dir. Auch wenn deine Situation noch so (un-)übersichtlich scheint, ich lasse mich nicht beirren, sondern sehe mutig klar. Klarheit ist ein weiterer Schlüssel zur Entfaltung von Potenzialen. Klarheit führt direkt ins Sein.

Für Achtsamkeit

Unter Achtsamkeit verstehe ich das Bemühen im permanenten Kontakt mit der lebendigen Gegenwart zu bleiben. Indem wir einfach wahrnehmen und zulassen, was ist, geschieht Wandlung. Prozesse werden blockiert, indem sich Menschen gegen ihre Wahrnehmung und ihr Sein wehren. Das Prinzip der Achtsamkeit ist so basal, dass es oft übergangen wird. Ich sehe darin eine zentrale Ursache für das Scheitern von Methoden und Umstrukturierungen.

Ich habe ein gutes Gespür für Befindlichkeit und Timing, ohne dabei das Ziel meines Auftrags aus den Augen zu verlieren. Ich weiß, wann es Zeit für Konfrontation ist und wann reiner Support gefragt ist. Meine Arbeit wird von Ruhe getragen und dem Vertrauen, das alles, was geschieht, einen Sinn hat. Jede Erfahrung ist Brücke ins Sein. Achtsamkeit ermöglicht das Eindringen in tiefe Schichten – eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Ergebnisse.

Jeder Mensch kann im Zustand der Achtsamkeit wesentlich mehr sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen und geistige Informationen empfangen. Auch meine Sinneskanäle sind offen für intuitive Wahrnehmungen, die über das Alltagsbewusstsein hinausgehen. Ich meide Begriffe wie Channeling, Medialität, Hellsichtigkeit etc., da sie Dualität, Befremden oder Idealisierung schüren. Sie suggerieren, dass es sich um etwas Besonderes oder Übersinnliches handelt. Dabei sind es natürliche, in Achtsamkeit zugänglich werdende Vorgänge, die unserer Entwicklung dienen. Dennoch komme ich manchmal nicht umhin, diese Begriffe zu benutzen, um mich verständlich zu machen.

Für Balance

Ich werbe für eine Balance der drei Bewusstseinsfunktionen Ratio, Emotion und Intuition. Viel Unheil geschieht durch einseitige Überbewertungen, wir reden dann von Verkopfung oder übermäßiger Impulsivität. Dabei geht es wie bei einem eingespielten Team um ein ausgewogenes Miteinander der drei Bewusstseinsfunktionen. Zum Beispiel erledigte ich mit Hilfe meines Verstands meine Buchhaltung, mit meiner Intuition treffe ich Lebensentscheidungen, und meine Emotionen geben mir Feedback über meinen Weg.

Neben Kopf, Herz und Bauch finden viele weitere Kräfte in mir eine Balance. Das war nicht immer so und ist das Ergebnis langjähriger Bewusstwerdung. Zum Beispiel verbinden sich in mir Wissenschaft und Spiritualität, psychologische Expertise und ökonomisches Denken, feminine und maskuline Prinzipien zu einem kraftvollen Miteinander.

Die Ernsthaftigkeit und Sorgfalt, mit der ich an Dinge herangehe, ist für manche Menschen ungewohnt. Genauso gerne lache ich über die vielen ko(s)mischen Witze, die uns unser Sein hier auf Erden beschert. Mein Werdegang zeugt von meiner Leistungsbereitschaft und meiner Fähigkeit, mich auch gegen Widerstände zu behaupten. Zugleich liebe ich spielerische Herangehensweisen an Projekte und verweile mit Menschen gerne im Kraft spendenden Sein.

Simone Meller
Foto: Pixelio, Verena N.

Gegen Methoden-Fetischismus

Seit 1994 arbeite ich mit Menschen. Zunächst studienbegleitend, dann als Angestellte und seit 2003 als Freiberuflerin. Ich habe eine Fülle an Methoden kennen gelernt, ihre Vor- und ihre Nachteile erfahren. Manchmal funktionieren sie, manchmal nicht. Denn so wie jeder Mensch andere Bedürfnisse hat, unterscheiden sich auch die Notwendigkeiten einer Situation.

Ein Ziel meiner Doktorarbeit war zu zeigen, dass es einen gemeinsamen Nenner aller Methoden gibt, den man Selbstverwirklichung nennen kann. Aber es ist völlig egal, welches Etikett man zur Bezeichnung wählt, solange man im Auge behält, was in der Essenz zu Gesundheit, Freude und Erfolg führt. Es geht um Authentizität und Wahrhaftigkeit, die Rückkehr zu unserem Sein.

Wenn Sie jemanden suchen, der nur nach ein, zwei von Ihnen favorisierten Methoden arbeitet, dann werden Sie mit mir nicht glücklich. Ein Markenzeichen von mir ist die situationsangemessene Auswahl von Methoden. Jede wirksame Methode verkommt zur wirkungslosen Technik, wenn sie nicht mit Achtsamkeit angewandt wird.

Gegen Dogmen jeder Art

Aus dem bisher Gesagten ergibt sich meine natürliche Abneigung gegen Dogmen jeder Art. Ich streite nicht darüber, welche Therapieschule, welche Managementmethode und welcher Organisationsentwicklungsansatz der Bessere ist, sondern freue mich über unser Wahlmöglichkeiten.

Erfahrungsbasierte und transkonfessionelle Spiritualität ist für mich bedeutsam. Zugleich mache ich einen weiten Bogen um sogenannte spirituelle Lehrer und bin bereits als Jugendliche vor der Konfirmation aus der Kirche ausgetreten.

Wann immer es möglich war, habe ich mich bei der Suche nach Hilfe und Fortbildung nicht an die Gründer von Methoden gewandt, sondern an deren Schüler, die die Dogmen bereits mit ihren eigenen Erfahrungen aufgeweicht hatten und interessiert über den Tellerrand schauten. Ich selbst bin eine vielfach Abtrünnige, die in jedem Ansatz nur das eine schätzt: nämlich den Anstoß zur Besinnung auf unser Sein.

Gegen Abhängigkeit von meiner Person

Das Ziel meiner Arbeit besteht darin, Sie zu befähigen und mich überflüssig zu machen. Ich betrachte meine Aufträge als befristete Übergangshilfen. Mich wundern Menschen, die aus Therapiesitzungen oder Motivationstrainings begeistert heimkehren, ohne ausdrücken zu können, was ihnen geholfen hat. Ich hege Zweifel, ob sie es künftig eigenständig werden anwenden können.

In der Erfüllung meiner Aufträge lege ich großen Wert auf Transparenz und Verankerung des Gelernten in der Persönlichkeit. Ich veranschauliche meinen Kundinnen und Kunden fortlaufend, was wie und warum wirkt. Auf diese Weise entsteht Ihnen über unsere Zusammenarbeit hinaus ein handfester Mehrwert.

Ich bin empfänglich für Lob und Kritik, aber verwehre mich gegen Idealisierung und Entwertung. Letztere sind Begleiterscheinungen menschlichen Miteinanders. Ich betreibe professionelle Prozessbegleitung und betrachte es als meine ethische Pflicht, konstruktiv zur Auflösung von Idealisierung und Entwertung beizutragen. Denn darin liegt ein Schlüssel zur Entfaltung von Potenzialen, als vielfacher Ausdruck unseres Seins.

Wenn Sie mich wählen, entscheiden Sie sich…

Für Klarheit

Ich komme zügig und treffsicher auf den Punkt. Klarheit ist mein größtes Talent. Ich habe es in langjähriger Übung an mir selbst und anderen vertieft. Klarheit ist der Grund, warum sich Menschen von mir angezogen fühlen. Klarheit ist der Grund, warum mich manche Menschen (vorübergehend) meiden.

Klarheit ist manchmal unbequem, aber eine hilfreiche Voraussetzung für eine bewusste Wahl. Niemand erreicht seine Ziele, wenn er sich nicht über seinen Ausgangspunkt im Klaren ist. Auch im Navigationssystem muss eingegeben werden, wo man sich derzeit befindet. An jeder Wegbiegung muss man sich jeweils für und gegen eine Richtung entscheiden.

Ich habe einen Vorsprung in der erfolgreichen Auflösung von (unbewussten) intra- und interindividuellen Konflikten. Diese Vorleistung dient Ihnen. Auch wenn Ihre Situation noch so (un-)übersichtlich scheint, ich lasse mich nicht beirren, sondern sehe mutig klar. Klarheit ist ein weiterer Schlüssel zur Entfaltung von Potenzialen. Klarheit führt direkt ins Sein.

Für Achtsamkeit

Unter Achtsamkeit verstehe ich das Bemühen im permanenten Kontakt mit der lebendigen Gegenwart zu bleiben. Indem wir einfach wahrnehmen und zulassen, was ist, geschieht Wandlung. Prozesse werden blockiert, indem sich Menschen gegen ihre Wahrnehmung und ihr Sein wehren. Das Prinzip der Achtsamkeit ist so basal, dass es oft übergangen wird. Ich sehe darin eine zentrale Ursache für das Scheitern von Methoden und Umstrukturierungen.

Ich habe ein gutes Gespür für Befindlichkeit und Timing, ohne dabei das Ziel meines Auftrags aus den Augen zu verlieren. Ich weiß, wann es Zeit für Konfrontation ist und wann reiner Support gefragt ist. Meine Arbeit wird von Ruhe getragen und dem Vertrauen, das alles, was geschieht, einen Sinn hat. Jede Erfahrung ist Brücke ins Sein. Achtsamkeit ermöglicht das Eindringen in tiefe Schichten – eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Ergebnisse.

Jeder Mensch kann im Zustand der Achtsamkeit wesentlich mehr sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen und geistige Informationen empfangen. Auch meine Sinneskanäle sind offen für intuitive Wahrnehmungen, die über das Alltagsbewusstsein hinausgehen. Ich meide Begriffe wie Channeling, Medialität, Hellsichtigkeit etc., da sie Dualität, Befremden oder Idealisierung schüren. Sie suggerieren, dass es sich um etwas Besonderes oder Übersinnliches handelt. Dabei sind es natürliche, in Achtsamkeit zugänglich werdende Vorgänge, die unserer Entwicklung dienen.

Für Balance

Ich werbe für eine Balance der drei Bewusstseinsfunktionen Ratio, Emotion und Intuition. Viel Unheil geschieht durch einseitige Überbewertungen, wir reden dann von Verkopfung oder übermäßiger Impulsivität. Dabei geht es wie bei einem eingespielten Team um ein ausgewogenes Miteinander der drei Bewusstseinsfunktionen. Zum Beispiel erledigt mein Verstand meine Buchhaltung, meine Intuition trifft Lebensentscheidungen und meine Emotionen geben mir Feedback über meinen Weg.

Neben Kopf, Herz und Bauch finden viele weitere Kräfte in mir eine Balance. Das war nicht immer so und ist das Ergebnis langjähriger Bewusstwerdung. Zum Beispiel verbinden sich in mir Wissenschaft und Spiritualität, psychologische Expertise und ökonomisches Denken, feminine und maskuline Prinzipien zu einem kraftvollen Miteinander.

Die Ernsthaftigkeit und Sorgfalt, mit der ich an Dinge herangehe, ist für manche Menschen ungewohnt. Genauso gerne lache ich über die vielen ko(s)mischen Witze, die uns unser Sein hier auf Erden beschert. Mein Werdegang zeugt von meiner Leistungsbereitschaft und meiner Fähigkeit, mich auch gegen Widerstände zu behaupten. Zugleich liebe ich spielerische Herangehensweisen an Projekte und verweile mit Menschen gerne im Kraft spendenden Sein.

Simone Meller

Wenn Sie für Spiritualität aufgeschlossen sind, können Sie den tieferen Ebenen meines Manifests hier [Link zu "Abenteuer Leben/Kosmische Gesetze] nachspüren.

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Wachsendes Bewusstsein über das Abenteuer Leben


Das Höhere Selbst ist Seele. Aus dieser seelischen Einheit löst sich ein Teil und
inkarniert in einen menschlichen Körper. Jenen Teil aus dem Höheren Selbst, der sich
löste und in einen Körper inkarnierte, bezeichnet man als fragmentierte Seele,
als Seele des einzelnen. (Andreas Dalberg)

Wir Menschen kommen aus der Einheit und kehren wieder in die Einheit zurück. Zwischen Geburt und Tod erfahren wir das große Spiel namens Leben, ein spannendes Abenteuer zwischen Licht und Dunkelheit! Jede Einzelseele verfügt über ein Ich (“Ego”), freien Willen und Bewusstsein seiner selbst und fühlt sich während des Spiels oftmals getrennt vom Höheren Selbst. Aus diesem Erleben von Dualität erwachsen Angst, Schmerz und Leid. Durch Zuwendung zum Unbewussten (hier treffen sich Psychologie und Spiritualität), d.h. durch Schattenarbeit (so nennt es die Psychologie) und Lichtbefreiung (so der spirituelle Begriff) entsteht heilsamer Kontakt zum Höheren Selbst, zu unserer seelischen Heimat.

Die Lebensbedingungen, denen wir dabei unterworfen sind, lassen sich durch plausible Grundannahmen beschreiben, die zwar durch Erkenntnisse der Quantenphysik gestützt, aber wissenschaftlich nicht beweisbar sind. Durch Erfahrung sind sie jedoch leicht nachzuvollziehen. Sie werden u.a. auch hermetische Prinzipien, kosmische Gesetze und universelle Lebensgesetze genannt. Es kursieren unterschiedliche Versionen dieser Gesetzmäßigkeiten und m.E. auch einige Missverständnisse (und zwar sowohl bei den Skeptikern als auch den Vertretern des Neuen-Energie-Bewusstseins). Ich beschreibe die Prinzipien so, wie ich sie erfahren und verstanden habe. Ich nenne sie kosmische Spielregeln, weil mich der Begriff “Spielregel” in wohltuender Weise daran erinnert, was wir seit Jahrtausenden hier auf Erden tun: Wir spielen das Menschen-Spiel.

Dennoch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich mich lange gegen die Bezeichnung “Spiel” gewehrt habe, weil mir dies unangebracht erschien angesichts menschlicher Dramen und Tragödien. Mein Widerstand löste sich auf, als mir mein höheres Selbst einen überwältigenden Einblick in Zusammenhänge zwischen verschiedenen Inkarnationen gewährte. Seitdem glaube ich nicht mehr, sondern weiß:

Wir sind nicht Menschen, die spirituelle Erfahrungen machen, sondern spirituelle Wesen, die menschliche Erfahrungen machen. (Willigis Jäger)

Dieser überwältigende Einblick erfolgte exakt zum richtigen Zeitpunkt. Ihm war eine jahrelange Vorbereitung und Stabilisierung vorausgegangen, nämlich die Erweiterung und Umstrukturierung meines Bewusstseins durch konsequente Beobachtung der kosmischen Gesetze in meinem Leben. In diese neue Form konnte sich das Erlebnis ergießen wie ein riesiger Schwall Wasser in ein großes Gefäß.

Kosmische Spielregeln

a) Evolution: Alles entwickelt sich

Wir kommen aus der Liebe, erfahren in der Illusion von Dualität, was es bedeutet bedingungslos zu lieben, und kehren um einen Haufen Erfahrung reifer in die Liebe zurück. Unser Bewusstsein darüber, was Liebe ist, wächst durch Meisterung unterschiedlichster Aufgaben in einer Welt der Polarität. Jedes Individuum entwickelt sich im Laufe seines Lebens weiter, und die Menschheit entwickelt sich über mehrere Leben hinweg. So erweitert sich schrittweise das individuelle als auch das kollektive Bewusstsein. Alles, was jemals war, ist und sein wird, ist das Resultat von Evolution. Evolution kennt keinen Stillstand, keine Bewertung, sie verläuft rhythmisch und wellenförmig.

b) Ordnung: Alles befindet sich in vollkommener Ordnung

Diese Evolution vollzieht sich in einer Welt, die Teil des Kosmos ist. Kosmos (griechisch) bedeutet Ordnung. Zum Beispiel kreisen die Planeten in festen Bahnen um die Sonne. Lasse ich den Stift in meiner Hand los, so fällt er gesetzmäßig zu Boden. Jedes Phänomen unterliegt einer bestimmten Gesetzmäßigkeit, einer Ordnung – selbst wenn wir sie nicht kennen. Auch in Unkenntnis des Getzes der Schwerkraft fällt der Stift beim Loslassen zu Boden. Entsprechend existiert auch im immateriellen, geistigen Bereich eine feste Ordnung, innerhalb der sich alle Phänomene des Lebens manifestieren.

Alles ist dieser Ordnung unterworfen, auch Ereignisse, deren Ursachen und Wirkungen wir nicht begreifen können und deshalb als Schicksal, Zufall, Glück oder Pech bezeichnen. Dabei geschehen uns auch diese Ereignisse, die größer als unser Verstehen sind, gesetzmäßig. Ihre Sinn wird uns oft erst später, manchmal nie bewusst. Sie dienen immer der Einhaltung unseres Lebenplans, den wir angetreten haben, um bestimmte Lernerfahrungen zu absolvieren. Diese Themen sind nicht an konkrete Situationen gebunden (wir sind in unserer Entscheidung jederzeit frei), müssen aber gelebt und erfahren werden.

c) Analogie: Alles hat eine Entsprechung

Für alles in der Welt findet sich auf jeder Ebene des Daseins eine Entsprechung: Wie im kleinen, so im großen. Wie oben, so unten. Wie innen, so außen. Wie im Materiellen, so im Immateriellen. Wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos. Beispiel: Im Atom gibt es einen Atomkern, in der Zelle einen Zellkern. Auch im Kosmos existiert ein Zentrum, nämlich die Sonne, um die die Planeten kreisen. An unser Sonnensystem grenzen wiederum andere Sonnensysteme, genauso wie sich in der atomaren Welt Atom an Atom reiht.

So wie wir im Großen das Kleine und im Kleinen das Große erkennen können, spiegelt uns unsere Außenwelt das Erleben unserer Innenwelt. Die Welt, in der ich lebe, ist immer mein Spiegel. Bin ich durcheinander, so finde ich das im Außen durch Chaos gespiegelt. Bin ich in Harmonie mit mir, bin ich in Harmonie mit der Außenwelt. Wenn ich mich verändere, verändert sich meine Welt.

d) Energie: Alles ist Energie

Alles ist Energie: Jede Form von Materie, jedes Gefühl, jedes Wort, jeder Gedanke. Die Energien unterscheiden sich nur in ihrer manifestierten Form, in der Schwingungsfrequenz und in der durch sie vermittelten Information. Noch sind für viele Menschen grobstoffliche Energien leichter wahrzunehmen als feinstoffliche Energien, aber immer mehr Menschen entwickeln wachsende Sensitivität.

Da alles Energie ist, wirkt alles aufeinander ein. Auch wenn wir es nicht bewusst wahrnehmen, stehen wir immer in Verbindung mit anderen Menschen, mit unserer Umwelt, der Natur, mit dem Unbewussten, mit dem Höheren Selbst. Auf energetischer Ebene sind wir nie getrennt. Energie kann niemals vernichtet, nur transformiert werden. Leben ist ein permanentes Geschehen von Energietransformationen.

e) Polarität: Alles hat zwei Pole, die eins sind

Wir Menschen erfahren das Leben in seinen Gegensätzen. Denn aus der Einheit kommend, wo alles reine Liebe ist, kann Liebe nicht erfahren werden. Wir brauchen die Erfahrung der Angst, um zu spüren, was Liebe ist. Ohne Nacht gäbe es keinen Tag, ohne Hässlichkeit keine Schönheit, ohne Trauer keine Freude etc. Alles, was keinen Gegensatz hat, können wir uns nicht vorstellen. Die Energien der polaren Welt ergeben sich also aus einer einzigen Grundenergie, der Einheit. Innerhalb dieser Polaritäten kämpfen Menschen, sie bewerten “Das ist gut/schlecht” oder “Das ist richtig/falsch”. Dabei kann das eine nicht ohne das andere existieren:

“Atme ich ein, so muss ich auch wieder ausatmen. Atme ich aus, so muss ich wieder einatmen. Man sieht sofort: Ein Pol kann nur über seinen Gegenpol erreicht werden. Der eine Pol erzwingt den anderen. Nehme ich einen Pol weg, so existiert auch der andere nicht mehr. Atme ich nicht mehr ein, kann ich auch nicht mehr ausatmen.” (Andreas Dalberg)

Wir entwickeln uns, indem wir immer beide Pole eines Polaritätenpaares erfahren (z.B. Macht/Demut). Indem wir die Pole authentisch leben, transformieren wir deren Energie auf eine höhere Ebene. Die Polarität verschwindet zwar nicht aus dem Leben, ist aber auf einer höheren Schwingungsfrequenz leichter zu leben. Indem wir die Pole immer wieder zyklisch mit wachsendem Bewusstsein durchlaufen, schwingen wir uns spiralförmig zu höheren Ebenen hinauf.

Derzeit gelangen immer mehr Menschen von der Ebene der Bewertung zur Ebene der Unterscheidung. Mittels dieser spiralförmigen Bewegung durch sämtliche Polaritäten hindurch streben wir nach stetiger Erhöhung unser Schwingungsfreqeuenz. Diese endet, wo sie einst begann, nämlich in der Einheit – aber mit dem wesentlichen Unterschied erfahren (!) zu haben, dass alles eins ist.

f) Rhythmus: Alles schwingt

Die Energien der polaren Welt bewegen sich rhythmisch zwischen ihren beiden Polen hin und her. Je nach Jahreszeit wechseln sich Tag und Nacht in einer bestimmten Rhythmik ab. Sommer und Winter wechseln mit den jeweiligen Übergangsphasen Frühling und Herbst. Phasen der Kreativität wechseln mit Ruhephasen, Chaos mit Ordnung, Zerstörung mit Wiederaufbau… Alles hat seinen individuellen Rhythmus, der durch die jeweilige Schwingungsfrequenz bestimmt wird.

Leben bedeutet, sich diesem Rhythmus hinzugeben: Mal den einen, mal den anderen Pol zu leben. Die Polarität des Atmens zeigt uns, wie wir zwischen zwei Polen hin- und herschwingen können (s.o.). Ein Pessimist schwingt auf einer niedrigen Frequenz und verlängert so energetisch seinen Aufenthalt am “negativen” Pol, begibt sich vielleicht sogar in ein Abwärtsspirale. Aber auch die Anhänger des Positiven Denkens machen es sich schwer, indem sie versuchen den “negativen” Pol durch zwanghaft positives Denken zu überdecken oder zu verdrängen. Dies führt zu Schattenbildung, also dem Wirken der niedrig schwingenden Energie im Verborgenen. Vielmehr sind Schicksal, Leid und Krankheit Chancen zum Lernen und Integrieren.

“Wir können nicht laufend (…) fröhlich und glücklich sein (…). Dem steht das Polaritäts- und auch Energiegesetz gegenüber. Irgendwann hat jede Freude ihr Ende, irgendwann müssen wir (…) dem anderen Pol, der Trauer oder der Melancholie, zu seinem Recht verhelfen, indem wir zu ihm hinschwingen (…). Wenn wir uns entwickeln, findet dieser Prozess auf immer höheren Schwingungsfrequenzen statt. (…) ein Mensch [kann] (…) die regelmäßig wiederkehrende, tiefe Depression zu Melancholie transformieren (…). Man wird durch Melancholie ebenso wie durch Depression dem ‘anderen’ Pol gerecht. In beiden Zuständen wird der Schmerz, die Ruhephase, die Phase der Reflexion und der inneren Einkehr gelebt. Entscheide ich mich für Entwicklung, so kann ich mein Bewusstsein von der niedrigschwingenden Depression zu der höherschwingenden Melancholie transformieren.” (Andreas Dalberg)

g) Resonanz: Gleiches zieht sich an

Alle Gedanken, Gefühle, Erfahrungen, Erlebnisse, Einstellungen sind Energie und bestimmen die Ausstrahlung eines Menschen. Diese Energien ziehen gleiche Energien an und stoßen ungleiche ab. Es können also nur solche Erfahrungen in mein Leben drängen, für die ich eine innere Resonanz besitze. Ein Radiosender, der auf UKW eingestellt ist, kann keine Sendungen auf MW oder LW empfangen. Doch auch wenn seine Resonanz nur UKW entspricht, gibt es die Frequenzbereiche MW und LW. So kann es sein, dass ein Mensch empfänglich für bestimmte Energien ist, deren Existenz ein anderer nicht einmal ahnt. Er kann nicht wahrnehmen, was außerhalb seines Weltbildes liegt.

Meine Resonanz kann mir bewusst sein (z.B. Wunsch nach Urlaub) oder sich im Schatten befinden (z.B. uneingestandene Wut auf einen Freund). In jedem Falle zieht diese innere Energie äußere Energien in Form von Ereignissen und Erfahrungen an. So kommt der Urlaub genauso ins Leben wie ein Streit mit dem Nachbarn, der dazu herausfordert, endlich die eigene Wut anzuerkennen.

“Dabei findet jeder Topf seinen Deckel: Form und Inhalt von Bewusstsein und Unbewusstem sich treffender Menschen harmonieren immer miteinander. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir diese Harmonie als angenehm oder unangenehm empfinden.” (Andreas Dalberg)

Die Umwelt ist mein Spiegel. Alles, worüber ich mich errege, verweist auf meine resonante Energie. Wir können nur mit dem schwingen, auf dessen Frequenz wir bereits eingestellt sind. Wir erarbeiten unsere eigene Determination. Wollen wir, dass sich die äußeren Ereignisse verändern, müssen wir unsere innere Schwingung transformieren. Die äußere Energie ist dabei eine Hilfe, an der wir uns reiben können. Uns widerfährt nur das, was unserer Selbsterkenntnis dient.

h) Energetischer Ausgleich: Alles ist in Harmonie

Jede polare Energie findet im Universum immer ihren Ausgleich. Im Kosmos herrscht nie energetisches Ungleichgewicht, sondern stete Harmonie. Jede energetische Veränderung wird augenblicklich auf kollektiver Ebene ausgeglichen. Insofern beeinflusst uns energetisch der berühmte Sack Reis, der in China umfällt, genauso wie die streitenden Nachbarn. Auch individuell erfolgt Ausgleich von Energie: Jeder Mensch erfährt die Auswirkungen der eigenen Handlungen, jedoch nicht immer sofort. Wir ernten, was wir säen, wir empfangen, was wir zuvor energetisch in die Welt hinausgesandt haben. Das gilt für Hass genauso wie für Liebe. Der energetische Ausgleich wird in die spiralförmige Entwicklung integriert und kann auch erst später im Leben, beim Tod oder auch erst in einer oder mehrerer der nächsten Inkarnationen erfolgen.

Zuletzt genanntes Phänomen des Energieausgleichs wird auch Karmagesetz genannt. Der energetische Ausgleich ist nicht an feste Situationen gebunden. Vielmehr kann das Prinzip der jeweiligen Energie, die als Ursache gesetzt wurde, auf beliebige Weise erfahren werden.

“Jene Geschehnisse, deren Ursache wir nicht begreifen, bezeichnen wir als Schicksal, Pech, Glück etc. Trotzdem hat alles seine Ursache. Unsere jetzige Lebenssituation ist immer ein Produkt von vielen Ursachen, die wir selbst in der Vergangenheit gesetzt haben. Doch können wir in diese Ursachenkette eingreifen und somit unser Leben verändern.” (Andreas Dalberg)

Vorsicht vor Perfektionismus und Schuldgefühlen! Manche meinen irrtümlich, dass wir mit Fehlern immer Karma aufbauen. Entscheidend sind nicht die Fehler, die wir machen, sondern wie verantwortungsbewusst wir mit ihrer Wirkung umgehen. Wenn wir aus unseren Fehlern derart lernen, dass sich unsere Schwingungsfrequenz erhöht, bauen wir kein Karma auf, vielleicht sogar welches ab. Auch mitgebrachtes Karma muss nicht mehr im Extrem ausagiert, sondern kann durch Selbstreflexion und Energietransformation aufgelöst werden.

i) Impuls: Impulse kennen den Heimweg

Unsere inneren Impulse sind Ausdruck unseres Bewusstseinszustands und leiten unser Handeln an. Folgen wir ihnen, machen wir genau die Erfahrung, die wir für unsere weitere Entwicklung brauchen. Verdrängen wir Impulse, weil wir sie für ‘schlecht’ halten, so verstärkt die Impulsenergie den Schatten und zieht gemäß den Prinzipien der Resonanz und des Energieausgleichs bestimmte Energien an. Diese manifestieren sich in Situationen, die je nach Interpretation als Schicksalsschlag, Zufall, Glück, Pech etc. bezeichnet wird. Hier besteht die Herausforderung, die Verantwortung für die eigene Schöpfung anzuerkennen und sich anzugewöhnen, seine Impulse immer dann – in Respekt vor der Würde eines anderen Menschen – zu leben, wenn sie auftreten. Dies führt automatisch zu Schattenabbau und zu Entwicklung.

“Je mehr man seine Impulse lebt, desto mehr lösen sie sich auf. Je mehr sie sich auflösen, desto mehr treten jene tieferen Impulse in unser Bewusstsein, die zuvor von den jetzt aufgelösten Impulsen überlagert waren. So nähert man sich Schritt für Schritt dem ureigensten Impuls, zur Einheit zurückzukehren. Verspürt man diesen Ur-Impuls das erste Mal, so ist der Wendepunkt erreicht. Von nun ab werden immer mehr jene Impulse im eigenen Leben wichtig, die uns der tatsächlichen Rückkehr in die Einheit näherbringen.” (Andreas Dalberg)

Zu guter Letzt: Zwei Anmerkungen

Die kosmischen Gesetze sind nicht mit der Straßenverkehrsordnung zu vergleichen. Wir können nicht gegen sie verstoßen. Sie halten uns – egal, was geschieht. Sie sind das Sprungtuch, in das wir fallen – und aus dem wir wieder emporschnellen können. Die kognitive Beschäftigung mit diesen Gesetzmäßigkeiten ist wichtig, weil sie beim Umformen des Bewusstseins unterstützt. Sie ersetzt aber niemals die zu lernenden Inhalte, die nur durch persönliche Erfahrung integriert werden können. Das Abenteuer Leben bedeutet, solange mutig und achtsam zwischen den Polaritäten zu schwingen, wie sie von uns auf individueller und kollektiver Ebene noch nicht vollständig zu Licht transformiert wurden. Dabei unterstütze ich Sie durch Psychotherapie, Coaching und Unternehmensberatung.

Die Zitate von Andreas Dalberg stammen aus seinem Buch “Der Weg zum wahren Reiki-Meister”. Es enthält auf ca. 50 Seiten die klarste Darstellung der kosmischen Gesetze, die ich bislang gefunden habe. Da ich aber auch mit ihr nicht vollständig übereinstimme, habe ich mich um eine entsprechend modifizierte und wesentlich kürzere Beschreibung bemüht.

Simone Meller

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Kosmische Spielregeln

a) Evolution: “Alles entwickelt sich”

Wir kommen aus der Liebe, erfahren in der Illusion von Dualität, was es bedeutet bedingungslos zu lieben, und kehren um einen Haufen Erfahrung reifer in die Liebe zurück. Unser Bewusstsein darüber, was Liebe ist, wächst durch Meisterung unterschiedlichster Aufgaben in einer Welt der Polarität. Jedes Individuum entwickelt sich im Laufe seines Lebens weiter, und die Menschheit entwickelt sich über mehrere Leben hinweg. So erweitert sich schrittweise das individuelle als auch das kollektive Bewusstsein. Alles, was jemals war, ist und sein wird, ist das Resultat von Evolution. Evolution kennt keinen Stillstand, keine Bewertung, sie verläuft rhythmisch und wellenförmig.

b) Ordnung: “Alles befindet sich in vollkommener Ordnung”

Diese Evolution vollzieht sich in einer Welt, die Teil des Kosmos ist. Kosmos (griechisch) bedeutet Ordnung. Zum Beispiel kreisen die Planeten in festen Bahnen um die Sonne. Lasse ich den Stift in meiner Hand los, so fällt er gesetzmäßig zu Boden. Jedes Phänomen unterliegt einer bestimmten Gesetzmäßigkeit, einer Ordnung – selbst wenn wir sie nicht kennen. Auch in Unkenntnis des Getzes der Schwerkraft fällt der Stift beim Loslassen zu Boden. Entsprechend existiert auch im immateriellen, geistigen Bereich eine feste Ordnung, innerhalb der sich alle Phänomene des Lebens manifestieren.

Alles ist dieser Ordnung unterworfen, auch Ereignisse, deren Ursachen und Wirkungen wir nicht begreifen können und deshalb als Schicksal, Zufall, Glück oder Pech bezeichnen. Dabei geschehen uns auch diese Ereignisse, die größer als unser Verstehen sind, gesetzmäßig. Ihre Sinn wird uns oft erst später, manchmal nie bewusst. Sie dienen immer der Einhaltung unseres Lebenplans, den wir angetreten haben, um bestimmte Lernerfahrungen zu absolvieren. Diese Themen sind nicht an konkrete Situationen gebunden (wir sind in unserer Entscheidung jederzeit frei), müssen aber gelebt und erfahren werden.

c) Analogie: “Alles hat eine Entsprechung”

Für alles in der Welt findet sich auf jeder Ebene des Daseins eine Entsprechung: Wie im kleinen, so im großen. Wie oben, so unten. Wie innen, so außen. Wie im Materiellen, so im Immateriellen. Wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos. Beispiel: Im Atom gibt es einen Atomkern, in der Zelle einen Zellkern. Auch im Kosmos existiert ein Zentrum, nämlich die Sonne, um die die Planeten kreisen. An unser Sonnensystem grenzen wiederum andere Sonnensysteme, genauso wie sich in der atomaren Welt Atom an Atom reiht.

So wie wir im Großen das Kleine und im Kleinen das Große erkennen können, spiegelt uns unsere Außenwelt das Erleben unserer Innenwelt. Die Welt, in der ich lebe, ist immer mein Spiegel. Bin ich durcheinander, so finde ich das im Außen durch Chaos gespiegelt. Bin ich in Harmonie mit mir, bin ich in Harmonie mit der Außenwelt. Wenn ich mich verändere, verändert sich meine Welt.

d) Energie: “Alles ist Energie”

Alles ist Energie: Jede Form von Materie, jedes Gefühl, jedes Wort, jeder Gedanke. Die Energien unterscheiden sich nur in ihrer manifestierten Form, in der Schwingungsfrequenz und in der durch sie vermittelten Information. Noch sind für viele Menschen grobstoffliche Energien leichter wahrzunehmen als feinstoffliche Energien, aber immer mehr Menschen entwickeln wachsende Sensitivität.

Da alles Energie ist, wirkt alles aufeinander ein. Auch wenn wir es nicht bewusst wahrnehmen, stehen wir immer in Verbindung mit anderen Menschen, mit unserer Umwelt, der Natur, mit dem Unbewussten, mit dem Höheren Selbst. Auf energetischer Ebene sind wir nie getrennt. Energie kann niemals vernichtet, nur transformiert werden. Leben ist ein permanentes Geschehen von Energietransformationen.

e) Polarität: “Alles hat zwei Pole, die eins sind”

Wir Menschen erfahren das Leben in seinen Gegensätzen. Denn aus der Einheit kommend, wo alles reine Liebe ist, kann Liebe nicht erfahren werden. Wir brauchen die Erfahrung der Angst, um zu spüren, was Liebe ist. Ohne Nacht gäbe es keinen Tag, ohne Hässlichkeit keine Schönheit, ohne Trauer keine Freude etc. Alles, was keinen Gegensatz hat, können wir uns nicht vorstellen. Die Energien der polaren Welt ergeben sich also aus einer einzigen Grundenergie, der Einheit. Innerhalb dieser Polaritäten kämpfen Menschen, sie bewerten “Das ist gut/schlecht” oder “Das ist richtig/falsch”. Dabei kann das eine nicht ohne das andere existieren:

“Atme ich ein, so muss ich auch wieder ausatmen. Atme ich aus, so muss ich wieder einatmen. Man sieht sofort: Ein Pol kann nur über seinen Gegenpol erreicht werden. Der eine Pol erzwingt den anderen. Nehme ich einen Pol weg, so existiert auch der andere nicht mehr. Atme ich nicht mehr ein, kann ich auch nicht mehr ausatmen.” (Andreas Dalberg)

Wir entwickeln uns, indem wir immer beide Pole eines Polaritätenpaares erfahren (z.B. Macht/Demut). Indem wir die Pole authentisch leben, transformieren wir deren Energie auf eine höhere Ebene. Die Polarität verschwindet zwar nicht aus dem Leben, ist aber auf einer höheren Schwingungsfrequenz leichter zu leben. Indem wir die Pole immer wieder zyklisch mit wachsendem Bewusstsein durchlaufen, schwingen wir uns spiralförmig zu höheren Ebenen hinauf.

Derzeit gelangen immer mehr Menschen von der Ebene der Bewertung zur Ebene der Unterscheidung (dies wird auch als Übergang von der 3. in die 5. Dimension bezeichnet). Mittels dieser spiralförmigen Bewegung durch sämtliche Polaritäten hindurch streben wir nach stetiger Erhöhung unser Schwingungsfreqeuenz. Diese endet, wo sie einst begann, nämlich in der Einheit – aber mit dem wesentlichen Unterschied erfahren (!) zu haben, dass alles eins ist.

f) Rhythmus: “Alles schwingt”

Die Energien der polaren Welt bewegen sich rhythmisch zwischen ihren beiden Polen hin und her. Je nach Jahreszeit wechseln sich Tag und Nacht in einer bestimmten Rhythmik ab. Sommer und Winter wechseln mit den jeweiligen Übergangsphasen Frühling und Herbst. Phasen der Kreativität wechseln mit Ruhephasen, Chaos mit Ordnung, Zerstörung mit Wiederaufbau… Alles hat seinen individuellen Rhythmus, der durch die jeweilige Schwingungsfrequenz bestimmt wird.

Leben bedeutet, sich diesem Rhythmus hinzugeben: Mal den einen, mal den anderen Pol zu leben. Die Polarität des Atmens zeigt uns, wie wir zwischen zwei Polen hin- und herschwingen können (s.o.). Ein Pessimist schwingt auf einer niedrigen Frequenz und verlängert so energetisch seinen Aufenthalt am “negativen” Pol, begibt sich vielleicht sogar in ein Abwärtsspirale. Aber auch die Anhänger des Positiven Denkens machen es sich schwer, indem sie versuchen den “negativen” Pol durch zwanghaft positives Denken zu überdecken oder zu verdrängen. Dies führt zu Schattenbildung, also dem Wirken der niedrig schwingenden Energie im Verborgenen. Vielmehr sind Schicksal, Leid und Krankheit Chancen zum Lernen und Integrieren.

“Wir können nicht laufend (…) fröhlich und glücklich sein (…). Dem steht das Polaritäts- und auch Energiegesetz gegenüber. Irgendwann hat jede Freude ihr Ende, irgendwann müssen wir (…) dem anderen Pol, der Trauer oder der Melancholie, zu seinem Recht verhelfen, indem wir zu ihm hinschwingen (…). Wenn wir uns entwickeln, findet dieser Prozess auf immer höheren Schwingungsfrequenzen statt. (…) ein Mensch [kann] (…) die regelmäßig wiederkehrende, tiefe Depression zu Melancholie transformieren (…). Man wird durch Melancholie ebenso wie durch Depression dem ‘anderen’ Pol gerecht. In beiden Zuständen wird der Schmerz, die Ruhephase, die Phase der Reflexion und der inneren Einkehr gelebt. Entscheide ich mich für Entwicklung, so kann ich mein Bewusstsein von der niedrigschwingenden Depression zu der höherschwingenden Melancholie transformieren.” (Andreas Dalberg)

g) Resonanz: “Gleiches zieht sich an”

Alle Gedanken, Gefühle, Erfahrungen, Erlebnisse, Einstellungen sind Energie und bestimmen die Ausstrahlung eines Menschen. Diese Energien ziehen gleiche Energien an und stoßen ungleiche ab. Es können also nur solche Erfahrungen in mein Leben drängen, für die ich eine innere Resonanz besitze. Ein Radiosender, der auf UKW eingestellt ist, kann keine Sendungen auf MW oder LW empfangen. Doch auch wenn seine Resonanz nur UKW entspricht, gibt es die Frequenzbereiche MW und LW. So kann es sein, dass ein Mensch empfänglich für bestimmte Energien ist, deren Existenz ein anderer nicht einmal ahnt. Er kann nicht wahrnehmen, was außerhalb seines Weltbildes liegt.

Meine Resonanz kann mir bewusst sein (z.B. Wunsch nach Urlaub) oder sich im Schatten befinden (z.B. uneingestandene Wut auf einen Freund). In jedem Falle zieht diese innere Energie äußere Energien in Form von Ereignissen und Erfahrungen an. So kommt der Urlaub genauso ins Leben wie ein Streit mit dem Nachbarn, der dazu herausfordert, endlich die eigene Wut anzuerkennen.

“Dabei findet jeder Topf seinen Deckel: Form und Inhalt von Bewusstsein und Unbewusstem sich treffender Menschen harmonieren immer miteinander. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir diese Harmonie als angenehm oder unangenehm empfinden.” (Andreas Dalberg)

Die Umwelt ist mein Spiegel. Alles, worüber ich mich errege, verweist auf meine resonante Energie. Wir können nur mit dem schwingen, auf dessen Frequenz wir bereits eingestellt sind. Wir erarbeiten unsere eigene Determination. Wollen wir, dass sich die äußeren Ereignisse verändern, müssen wir unsere innere Schwingung transformieren. Die äußere Energie ist dabei eine Hilfe, an der wir uns reiben können. Uns widerfährt nur das, was unserer Selbsterkenntnis dient.

h) Energetischer Ausgleich: “Alles ist in Harmonie”

Jede polare Energie findet im Universum immer ihren Ausgleich. Im Kosmos herrscht nie energetisches Ungleichgewicht, sondern stete Harmonie. Jede energetische Veränderung wird augenblicklich auf kollektiver Ebene ausgeglichen. Insofern beeinflusst uns energetisch der berühmte Sack Reis, der in China umfällt, genauso wie die streitenden Nachbarn. Auch individuell erfolgt Ausgleich von Energie: Jeder Mensch erfährt die Auswirkungen der eigenen Handlungen, jedoch nicht immer sofort. Wir ernten, was wir säen, wir empfangen, was wir zuvor energetisch in die Welt hinausgesandt haben. Das gilt für Hass genauso wie für Liebe. Der energetische Ausgleich wird in die spiralförmige Entwicklung integriert und kann auch erst später im Leben, beim Tod oder auch erst in einer oder mehrerer der nächsten Inkarnationen erfolgen.

Zuletzt genanntes Phänomen des Energieausgleichs wird auch Karmagesetz genannt. Der energetische Ausgleich ist nicht an feste Situationen gebunden. Vielmehr kann das Prinzip der jeweiligen Energie, die als Ursache gesetzt wurde, auf beliebige Weise erfahren werden.

“Jene Geschehnisse, deren Ursache wir nicht begreifen, bezeichnen wir als Schicksal, Pech, Glück etc. Trotzdem hat alles seine Ursache. Unsere jetzige Lebenssituation ist immer ein Produkt von vielen Ursachen, die wir selbst in der Vergangenheit gesetzt haben. Doch können wir in diese Ursachenkette eingreifen und somit unser Leben verändern.” (Andreas Dalberg)

Vorsicht vor Perfektionismus und Schuldgefühlen! Manche meinen irrtümlich, dass wir mit Fehlern immer Karma aufbauen. Entscheidend sind nicht die Fehler, die wir machen, sondern wie verantwortungsbewusst wir mit ihrer Wirkung umgehen. Wenn wir aus unseren Fehlern derart lernen, dass sich unsere Schwingungsfrequenz erhöht, bauen wir kein Karma auf, vielleicht sogar welches ab. Auch mitgebrachtes Karma muss nicht mehr im Extrem ausagiert, sondern kann durch Selbstreflexion und Energietransformation aufgelöst werden.

i) Impuls: “Impulse kennen den Heimweg”

Unsere inneren Impulse sind Ausdruck unseres Bewusstseinszustands und leiten unser Handeln an. Folgen wir ihnen, machen wir genau die Erfahrung, die wir für unsere weitere Entwicklung brauchen. Verdrängen wir Impulse, weil wir sie für ‘schlecht’ halten, so verstärkt die Impulsenergie den Schatten und zieht gemäß den Prinzipien der Resonanz und des Energieausgleichs bestimmte Energien an. Diese manifestieren sich in Situationen, die je nach Interpretation als Schicksalsschlag, Zufall, Glück, Pech etc. bezeichnet wird. Hier besteht die Herausforderung, die Verantwortung für die eigene Schöpfung anzuerkennen und sich anzugewöhnen, seine Impulse immer dann – in Respekt vor der Würde eines anderen Menschen – zu leben, wenn sie auftreten. Dies führt automatisch zu Schattenabbau und zu Entwicklung.

“Je mehr man seine Impulse lebt, desto mehr lösen sie sich auf. Je mehr sie sich auflösen, desto mehr treten jene tieferen Impulse in unser Bewusstsein, die zuvor von den jetzt aufgelösten Impulsen überlagert waren. So nähert man sich Schritt für Schritt dem ureigensten Impuls, zur Einheit zurückzukehren. Verspürt man diesen Ur-Impuls das erste Mal, so ist der Wendepunkt erreicht. Von nun ab werden immer mehr jene Impulse im eigenen Leben wichtig, die uns der tatsächlichen Rückkehr in die Einheit näherbringen.” (Andreas Dalberg)

Zu guter Letzt: Zwei Anmerkungen

Die kosmischen Gesetze sind nicht mit der Straßenverkehrsordnung zu vergleichen. Wir können nicht gegen sie verstoßen. Sie halten uns – egal, was geschieht. Sie sind das Sprungtuch, in das wir fallen – und aus dem wir wieder emporschnellen können. Die kognitive Beschäftigung mit diesen Gesetzmäßigkeiten ist wichtig, weil sie beim Umformen des Bewusstseins unterstützt. Sie ersetzt aber niemals die zu lernenden Inhalte, die nur durch persönliche Erfahrung integriert werden können. Das Abenteuer Leben bedeutet, solange mutig und achtsam zwischen den Polaritäten zu schwingen, wie sie von uns auf individueller und kollektiver Ebene noch nicht vollständig zu Licht transformiert wurden. Dabei unterstütze ich Sie durch Psychotherapie, Coaching und Unternehmensberatung.

Die Zitate von Andreas Dalberg stammen aus seinem Buch “Der Weg zum wahren Reiki-Meister”. Es enthält auf ca. 50 Seiten die klarste Darstellung der kosmischen Gesetze, die ich bislang gefunden habe. Da ich aber auch mit ihr nicht vollständig übereinstimme, habe ich mich um eine entsprechend modifizierte und wesentlich kürzere Beschreibung bemüht.

© 6. Juni 2009, Dr. Simone Meller, www.schwungwerk.de
Mit dieser Quellenangabe darf der Text (Kosmische_Spielregeln.pdf) gerne frei verbreitet werden.

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