Mitunter die größten Hilfen auf meiner Abenteuerreise Leben sind mir die Drachen, weil sich mir bei deren Anblick reflexartig das Herz schließt. Und es genau in diesem Moment wieder zu öffnen, ermöglicht eine vollständige Wandlung der Situation. In dem Augenblick, wo es geschieht, erkenne ich im Drachen meinen mir begegnenden Gott. Ich erfahre mein Dunkles und mein Helles in einem Sein (s. Vier Varianten über die Gesichter der Liebe).
Der Drache ist voller Kraft und Ausdauer. Er lässt sich weder scheinheilig in Liebe ertränken noch mit einer rosaroten Nuckelflasche abspeisen (s. Die Schönheit und das Biest). Er will uns begegnen. Diese Begegnung beginnt und endet in Wahrhaftigkeit. Auf diesem Weg durchlaufen wir eine Transformation, sie geschieht im heiligen Raum der Bezogenheit, der Begegnung des Göttlichen mit sich selbst.
Ich wünsche dir, dass du dich bei dem leisesten wie auch dem tiefsten Schmerz rasch daran erinnerst, dein Herz zu öffnen. Der Schmerz hört sofort auf, weil er in Liebe geborgen und gewandelt wird. Geschieht das nicht, so sei willkommen im Club der Schummler e.V.
. Dein Drache ist unbestechlich. Eure Begegnung beginnt und endet in Wahrhaftigkeit (s. Die Schönheit der Wahrhaftigkeit). Er will in dein Herz. Lässt du ihn voll und ganz herein? Ich wünsche es dir. Denn indem du es wagst, erfährst du die Größe und Weite deines Herzens.
Simone Meller
Foto: Rike/pixelio.de





Einmal mehr: Große Resonanz bei mir zu diesen Ausführungen, die noch klarer sind als meine Wahrnehmungen es waren. Und zwar bezüglich des Öffnens des Herzens IM Schmerz. Logisch – und doch machen wir es meist reflexartig genau anders rum. DANKE!
Genau, unsere Arbeit besteht darin, den Reflex wieder anders herum (Schmerz -> Herz öffnen!) zu “programmieren”. Es ist quasi die Polung auf Einheit statt auf fortschreitende Trennung. Nicht zu verwechseln mit Befriedung, aber darauf lassen sich Drachen wie gesagt eh nicht ein
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