Kein Wort, kein Bild, kein Lied
Doch alles – dazwischen – trifft den Ton
Kein Lachen, keine Träne, keine Geste
Denn das und mehr, das kennst du schon
Wo bleibt die Kunst, wenn der Ausdruck vergeht
Wo bleibt der Wind, wenn er plötzlich verweht
Keine Form, kein Gefäß vermag es zu fassen
So bleibt mir nur das alles, alles loszulassen
Ich falle und werde zur formlosen Form
Kein bess’rer Ausdruck fällt mir ein
als Huldigung in vivo zu sein
Simone Meller

