Kategorie | Lyrik

Langsam

Da ich tief schürfe
komme ich langsam voran.
Noch falle ich in deine ersten Worte
da bist du schon woanders.
Presse ich meine Worte
in deine Atempause
so verändert diese Form
deren ursprüngliche Essenz.
So können wir weder
in Sprache noch in Stille
miteinander sein.
Doch ruhe ich in mir
deine und meine
Gefühle aushaltend
wandelt sich das Muster
so fein wie der Sand im Wind.

Simone Meller
Foto: Pixelio, Albrecht E. Arnold

Verwandte Beiträge:

Comments are closed.

Welle