Wenn ich mich von dir falsch behandelt fühle, neige ich zu herabsetzenden Phantasien über dich. Je achtsamer ich bin, desto schneller fällt mir auf, dass ich gerade auf das Opferspiel zusteuere. Ich besinne mich, dass alles Geschehen sinnhaft verwoben ist, da es eins ist (s. Kosmische Gesetze). In dem Moment, da ich meine Phantasien vollständig annehme (“in mein Sein sinke”), wandeln sie sich und mein Schatten tritt hervor. Ich entlarve Reste meine Täterschaft mir selbst gegenüber. Sie warteten auf mich im Verließ meiner Seele. Danke, dass du mich an diesen vergessenen Teil erinnerst! Licht strömt ein. Wie könnte ich Opfer, du Täter sein? Du bist mein/e perfekte/r Mitspieler/in! Du erfüllst deinen Part, indem du bist, was du bist. Du lehrst mich höchste Formen der Liebe. Ich danke dir. Ich danke mir. Ich erfahre, was ich bin. Siehe auch:
- Phantasieren bemerken
- Illusionen sind Freunde auf dem spirituellen Weg
- Vier Varianten über die Gesichter der Liebe
- Wenn es angenehmer wird
- Die Kraft des “Ich bin”
- Tolle Beschreibung von Achtsamkeit
Simone Meller

