Der Teufels-Archetyp bringt in unserer Bewusstseinsentwicklung unser Licht hervor. Er ist kein Gegen-, sondern ein Mitspieler der Liebe. Es war eine Entscheidung der Schöpfungsliebe, für das Menschenspiel auch ihn mit all seinen Unteraspekten zu kreieren. Mit Hilfe des Teufels-Archetyps lernen wir wahre Liebe von Gaukeleien zu unterscheiden. Ja, er fordert uns heraus – aber wir entscheiden, ob wir ins Licht gehen oder unseren Schatten vermehren.
Spalten wir den Teufels-Archetyp in uns ab, so treibt er solange heimlich sein Unwesen durch uns, bis wir es erkennen. Laden wir seine verschiedenen Aspekte bewusst ein, mit uns in wahrer Liebe zu sein, so werden uns spannende Erkenntnisse zuteil. Was nicht funktioniert, ist ihn zu ignorieren oder auszutricksen. Denn es geht um die Begegnung mit uns selbst, es ist eine göttliche Selbsterfahrung, die wir gemeinsam vollziehen.
Es gibt den Teufel und es gibt ihn nicht. Genauso wie es dich und mich gibt und nicht gibt. Genauso wie es Erzengel gibt und nicht gibt. Wir alle sind Aspekte eines gemeinsamen Seins und dürfen uns auf Augenhöhe begegnen.
Simone Meller

