Leuchten ohne zu blenden
Führen ohne zu verführen
Lassen ohne aufzugeben
Lauschen ohne zu verstummen
Lieben ohne zu fordern
Ganz sein ohne Heiler zu sein
Einladen ganz du selbst
mit mir und allem zu sein
Simone Meller
*
11 März 2010.
[...] Pionierarbeit [...]
[...] Pionierarbeit (Gedicht) [...]

Liebe Simone,
was Du schreibst ist das, wonach sich wohl viele Menschen sehnen: diese Balance. Sie bedeutet wohl, zu sich gefunden zu haben- sie und immer weiter zu finden. Wir bewegen uns wohl zwischen den Extremen weiter und akzeptieren es am besten als Lebendigkeit, wenn es mal mehr in die eine und dann ein Stück in die andere Richtung tendiert, das Leben.
Ein wunderschönes Gedicht, Danke!
Liebe Dagmar,
ja, ich kann jeden nur darin bestärken, sich wahrhaftig und achtsam allen Impulsen (mal in die eine, mal in die andere Richtung) zu stellen. Aus solcher Entwicklung heraus entsteht die beschriebene Balance, die aber jederzeit wieder verloren gehen kann, wenn man unachtsam wird.
Es sind spiralförmig kreisende Bewegungen durch die Polaritäten unseres Lebens.
Ich hörte mal: Der Weise duldet niemanden über sich und niemanden unter sich. Das hängt auch damit zusammen.
Alles Liebe
Simone