Die quakende Ente aus der Ferne
mahnt das ungeschriebene Gedicht
Am Himmel leuchten jetzt die Sterne
wo morgens floss so sanftes Licht
Pulvernder Schnee auf spiegelnder Glätte
glitzert in Sonnenstrahlen, weich, nicht grell
Scheinbar ruht die Natur im weißen Bette
doch die Vögel zwitschern munter und hell
Unvorstellbar: in der Luft war ein Frühling zu ahnen
Jetzt da große Schiffe durch das Dunkle fahren
zwischen Schollen aus Eis sich ihre Wege bahnen
gedenke ich dem zauberhaften Morgengebaren
Eine sonderbare Stimmung, sie lud mich ein
bevor ein Tag begann so unerwartet voll und zäh
war’s auch nicht möglich konstant bei ihr zu sein
erinner’ ich mich jetzt, wenn ich zum Wasser späh’
Oh, mögen meine Übergänge so sanft erklingen
wie dieser frühe gnadenvolle Augenblick
sich meine Wünsche herab auf Erden schwingen
zum Wohle dienen dem Menschengeschick





1 Kommentar zu “Sanfte Übergänge”
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