Etwas möchte weinen
nicht greinen
es will fließen
sich ergießen
in neue Formen
jenseits von Normen
hinaus hinein
in pures Sein
Es lässt sich nicht halten
nur frei gestalten
Es ist das Nichts
das Alles ist
Es braucht dein
um zu sein
Es braucht mein
um zu sein
Wir ergreifen unsere Hände
legen sie am anderen Ende
unseres stillen Seins
in den Anfang hinein
Das Spiel verklingt
eine Seele singt
In Frieden zum Spielen gehen
Wege neu hier entstehen
Simone Meller
Foto: Pixelio, Rainer Sturm





Hallo liebe Simone,
dieses blau erinnert mich immer wieder an den “Seelenstoff”, der immer wieder mal “innen” augetaucht ist. Das stille Meer kommt dem blauen Fluidum sehr nahe. Kalweit hat die Überlieferungen der alten Kulturen in einem Buch zusammengetragen und es unter dem Titel “Der Stoff aus dem die Seele ist” veröffentlicht.
Es ist das was du bist, was ich bin. Durch diese “Ebene” hindurch kommt das Geist-Licht und da hindurch die bilderlose Stille, die nicht nicht einmal das ist.
Es ist das was wir sind bevor wie sind.
liebe Grüße
Reiner
Lieber Reiner,
danke für deine Spur…
Und: Zuerst habe ich gelesen: “Es ist NICHT das, was du bist, was ich bin” und dachte “Genau, es ist das Tor”. Erst beim zweiten Lesen entdeckte ich deinen schrittweisen, dramaturgischen Aufbau und musste mal wieder schmunzeln
.
Oh je, ob das verständlich war?
Herzlich
Simone