Kategorie | Lyrik

Full House

Vollmond-Sylvester

Ohne Haben in der Fülle SEIN
Kein Streben, nur noch sein.
Erwartungen, fast alle sind sie fort
Neues gedeiht HIER an diesem Ort

Ein Wind so kalt von Ost
und Feuer so herrlich heiß
Wirbelnde Takte, funkelnde Lichter
Speis und Trank, sieben warme Gesichter

Einem jeden seinen RAUM
zu fühlen und ins Herz zu schau’n
Sich lassen und neu wieder finden
Sich beziehen, ohne zu binden

Im Mondenschein am Strand
kreisrund Feuerwerk entbrannt
zwischen Bäumen und Horizont
stehen WIR, nicht James Bond.

Wunderbar geborgen
mitsamt den Sorgen
Empfangen in Andacht STILL
was zu uns kommen will.

Jubel, Glanz und Gloria
fühl’ den Triumph, er ist DA
Entstiegen der Asche dunkelster Nacht
durch nacktes SEIN ins Leben gebracht.

Es funkelt der Himmel, es glühen die Herzen
eingedenk einst erlittener Schmerzen
Es perlt der Sekt, der Ball tanzt lustige Kreise
Menschen bewegen Energie auf ihre Weise.

Lange nachdem alle schon wieder fort
zeugen charmante Spuren an diesem Ort
dass Begegnung in Leichtigkeit entstanden
um HIER und JETZT in der Fülle zu landen.

Simone Meller

Verwandte Beiträge:

Comments are closed.

Welle